Streit in Chiozza

Komödie

 

Die zwanzig SchülerInnen der 12 BG spielten die modernisierten Charaktere aus Carlo Goldonis „Streit in Chiozza“ und setzten damit zahlreiche pointierte Lacheffekte. Das Publikum erkannte durch die Kostüme sofort, um welche „Typen“ es sich handelte und genoß mit sichtlichem Spaß diese unterhaltsame Aufführung, welche letzte Woche Premiere in Frankfurt hatte.

 

Die Komödie aus dem Jahr 1761 verlor auch bei ihrer Aufführung im Jahr 2017 nichts von ihrer Aktualität, geht es doch um eine Gemeinschaft, die im Streit liegt, in der Liebesbeziehungen für Verwirrung sorgen und der ganz normale Alltag zu allerlei Verstrickungen führt.

 

Die SchülerInnen setzten mit ihrer Kleidung Akzente. Durch das reduzierte Bühnenbild, nur Tische, Stühle und wenigen „Requisiten“ aus der Schule, lag die Aufmerksamkeit auf den einzelnen Akteuren. Diese wandten sich teilweise in direkter Publikumsansprache an ihre ZuschauerInnen und agierten damit gemäß den Regeln des „Epischen Theaters“, das ganz darauf setzt, die Rezipienten „wachzurütteln“. Freeze-Momente sowie das Heraustreten der SchaupielerInnen aus ihren jeweiligen Rollen förderten diesen Effekt.

 

Zitate der SchülerInnen: „Als die Scheinwerfer angingen war es ein atemberaubender Moment.“ und „Das Bühnenlicht ist wie gemacht für uns.“

 

Folgende Schüleraussage kann auch die Leiterin des Kurses Darstellendes Spiel, Anke Stubig, bestätigen: „Das Theaterspielen schult nicht nur unsere Fähigkeit Texte auswendig zu lernen, sondern stärkt auch das Selbstbewusstsein und die Fertigkeit, Inhalte authentisch zu vermitteln.“

 

Die SchauspielerInnen und das Publikum hatten bei dieser dynamischen Aufführung viel Spaß und wünschen sich eine Fortsetzung dieser gelungenen Arbeit.