Juniorwahl

Jede Stimme zählt

 

Die Auswertung der Juniorwahl 2017 hat gezeigt, dass die teilnehmenden 327 Schülerinnen und Schüler mit ihren Mehrheitsverhältnissen ganz nah an den realen Ergebnissen lagen. Nachfolgend einige Grafiken zur Veranschaulichung, erstellt von SchülerInnen, sowie ein Bericht des Organisators der Aktion, PW-Lehrer Torsten Giebel.

 

 

Nah an der Realität

 

Die Feldbergschule hat auch dieses Jahr wieder an der bundesweiten Juniorwahl teilgenommen, die vom Bundestagespräsidenten ausgelobt wurde. In diesem Kontext konnten die Schülerinnen und Schüler ausgewählter Politikkurse des Beruflichen Gymnasiums, der Fachoberschule aber auch die Auszubildenden in den Berufen des Steuerfachangestellten, des Verwaltungsfachangestellten, des Großhandelskaufmanns und Kaufmann/Kauffrau für Büromanagement ihre Stimme abgegeben.

 

An der Organisation beteiligten sich unter anderem die Lehrkräfte Jutta Erlenkötter und Katrin von der Schulenburg.

 

Wahlberechtigt waren alle Schülerinnen und Schüler, unabhängig von deren Alter oder Staatsangehörigkeit. Insgesamt gaben 310 Schülerinnen und Schüler ihre Stimme ab, was einer herausragenden Wahlbeteiligung von 94,8 % entspricht.

 

    

 

Als Vorbereitung auf die bevorstehende Bundestagswahl standen insbesondere die Themen Demokratie, Bundestag und das Wahlsystem auf dem Lehrplan. In diesem Zusammenhang standen die Wahlprogramme der Parteien auf dem Prüfstand. In der Woche vom 18. – 22.09. fand die Juniorwahl statt, die am Ende der Woche, eingebettet in den handlungsorientieren Unterricht der Verwaltungsfachangestellten, fachkundig ausgezählt und an den Bundeswahlleiter der Juniorwahl gemeldet wurde.

 

In der Nachbetrachtung des Ergebnisses konnten die Schülerinnen und Schüler feststellten, dass ihr Wahlergebnis in den Grundzügen den tatsächlichen Ergebnissen der Bundestagswahl entsprachen.

 

Die Schülerinnen und Schüler waren am Ende glücklich, die „Probewahl“ unter realistischer Bedingung erlebt zu haben. Dies bestätigten sie im anschließenden Feedback, dass die Durchführung Wahlhemmungen vorbeugt und Motivation zum Wählen erzeugt. Der eine oder andere war zudem stolz, politische Diskussionen mit den Eltern geführt zu haben und diese für die Wahl mobilisiert zu haben.

 

Aber auch die Fachlehrer können dem politischen Projekt nur Positives abgewinnen. Das Projekt ist ein wichtiges und prägendes Erlebnis für die Schüler, die erkennen, dass sie ein wichtiger Teil der Demokratie sind. Nicht zuletzt kann damit auch einem Abbau der Wahlverdrossenheit entgegengewirkt werden.

 

Bericht: Torsten Giebel, Fotos/Grafik/Tabelle: Teilnehmende Klassen

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Juniorwahl Feldbergschule 2017

 

Wahlberechtigte 327 Wahlbeteiligung 94,8%
abgegebene Stimmen 310

 

 

 

Erststimme Stimmen Prozent Zweitstimme Stimmen Prozent
Koob (CDU) 106 35,1% CDU 82 27,1%
Dr. Schabedoth (SPD) 64 21,2% SPD 60 19,8%
Schmitt (Grüne) 40 13,2% Grüne 34 11,2%
Lehmann (Linke) 23 7,6% Die Linke 14 4,6%
Lichert (Afd) 22 7,3% AfD 23 7,6%
Dr. Ruppert (FDP) 44 14,6% FDP 45 14,9%
Piraten 11 3,6%
Die Partei 15 5,0%
Schüppenhauer (Freie) 3 1,0% Freie Wähler 4 1,3%
Tierschutzpartei 10 3,3%
MLDP 1 0,3%
V-Partei 3 1,0%
Ungültige Stimmen 8 2,6% Ungültige Stimmen 7 2,3%