Abiball 2018

AbsolventInnen

 

Mit einem abwechslungsreichen Programm und einigen ernsten Worten des Schulleiters fand die Schulkarriere der 94 AbiturientInnen der Feldbergschule ihren Abschluss. In der Stadthalle gestaltete der Jahrgang 2018 mit Gesangseinlagen, Improvisationstheater der Lehrkräfte und Männerballett einen schönen Abend.

 

Hier die glücklichen AbsolventInnen 2018:

 

 

 

 

 

Die Moderation des Abends übernahmen Amelie Schön und Emma Holzlehner.

 

Auf der großen Filmleinwand kamen dann ehemalige Feldbergschüler zu Wort, die über ihre berufliche Karriere sprachen, darunter ein Doktorand, der nun in einem Wirtschaftsthema promoviert. Sie berichteten von ihrer Zeit an der Feldbergschule, erzählten, welche Wege sie danach einschlugen und gaben den AbsolventInnen Tipps für deren Zukunftsgestaltung.

Darauf folgte die Rede des Schulleiters Peter Selesnew, der sich explizit an die “Generation K” wandte, dem Geburtsjahrgang 1999+. Er mahnte an, dass die jungen Menschen sich nicht mit einfachen, pauschalen Erklärungen zufrieden geben, sondern Situationen und Entwicklungen hinterfragen sollen. Die Frage nach den Ursachen und dem “Warum” seien wichtig, um tiefgründige Erkenntnisse zu erlangen. Er hielt ein leidenschaftliches Plädoyer für Gemeinschaft und Vielfalt, Wahlfreiheit und Demokratie.

 

Es folgte ein heiterer Unterhaltungspunkt, bei welchem die anwesenden Lehrkräfte eine tragende Rolle spielten: Unter dem Stichwort “Zukunftsflieger” fanden sich Größen aus der Literatur zusammen: Grenouille aus “Das Parfum”, Faust, Gretchen und Mephisto aus Goethes “Faust”, Johanna von Orleans, Romeo und Julia aus Shakespears’ Werk. Ausgestattet mit einigen passenden Requisiten und einem Mikrofon, spielten sie auf Anweisung von Moderatorin Amelie Schön ihre Rollen.

 

Da flirtete Grenouille, verkörpert durch Mathematiklehrer Thomas Höll, mit Johanna von Orleans, gespielt von Deutschlehrerin Mirjam Brockmann.

 

Dieter Bram als Faust versucht mit Gretchen, Helga Demetz, anzubandeln. Pilot des Fliegers war Mephisto, den Schulleiter Selesnew mit verstellter Stimme sprach.

 

 

 

Die Stewardess war Lene aus dem Klassiker “Irrungen und Wirrungen”, gespielt von Anke Stubig.

 

 

Wirtschaftslehrerin Ute Strasser wies auf das Anschnallzeichen im Flugzeug hin, weitere Lehrkräfte übernahmen die Wolkenformation.

 

Besonders überzeugend war auch die Darbietung der beiden Englischlehrerinnen, die  in englischer Sprache das Ende der Handlung von Romeo und Julia darstellten: Ramona Schwarze agierte als Romeo und die Leiterin des Beruflichen Gymnasiums, Sabine Eckhardt, übernahm den Part der Julia.

 

 

 

Obwohl völlig unvorbereitet, gingen die Lehrkräfte mit voller Inbrunst in ihren Rollen auf, und scheuten sich nicht, auch Kniefälle und dergleichen zu vollziehen, wenn es die Regisseurin vorgab.  

Unter großen Applaus wurden die SchauspielerInnen von der Bühne verabschiedet. Nach einer kurzen Pause folgten die offiziellen Ehrungen.

 

Das beste Abitur hatte in diesem Jahr Paul Nitschke mit der Traumnote 1,0, gleich darauf folgte Lisa Scharnagl mit 1,2 Notendurchschnitt und auf den dritten Platz kam Robin Landvogt mit 1,4. Ein Preis für Chemie ging an Gian Matticoli. Den Mathematikwettbewerb der Schule “Knack die Nuss” gewann Robin Hensel. Mit einer Auszeichnung für Physik wurde Robin Landvogt geehrt.

 

Gleich mehrere zusätzliche Auszeichnungen bekam Paul Nitschke, unter anderem für seine Leistungen in Mathematik und Wirtschaftslehre.

 

Auf dem Gemeinschaftsbild stehen von links: Gian Matticoli, Robin Landvogt, Lisa Scharnagl, Paul Nitschke, Roman Hensel.

 

Als nächster Programmpunkt folgte die Schülerrede, die Philip Heilmann hielt. Er erinnerte an die gemeinsamen Zeiten und wünschte den FeldbergschülerInnen alles Gute für ihren weiteren Lebensweg.

 

Mit Videofilmen zeigten die Schülerinnen dann, wie sie sich die weitere Zukunft vorstellen. In einer Praxis für Psychotherapie kamen sowohl Lehrkräfte wie auch ehemalige Schüler zusammen, die von Stresssituationen berichteten, die in einer Rückblende filmisch vorgetragen wurden. Mit einer jeweils passenden Garderobe wurden sowohl der anstrengende Alltag einer Stewardess dargelegt, wie auch unterschiedliche Klassenraumsituationen.

 

 

Für musikalische Unterhaltung sorgte die Darbietung von Sängerin Nina Schmidt und Helen Röder am Keyboard.

 

 

Ein klein wenig Verzögerung gab es an dieser Stelle, da die Technik nicht so recht funktionieren wollte, aber mit dem engagierten Einsatz des Lehrers Tobias Korell, der den Abend in der Technikkabine über dem Zuschauerraum verbrachte und unter anderem für Licht und Musikzuspielungen zuständig war, konnte das Programm dann bald weitergehen.

 

Ein weiteres Highlight kam direkt danach in Form des Männerballetts. Einige Herren der Abschlussklassen studierten unter der Leitung von Mitschülerinnen Amelie Schön und Michelle Wilkinson eine wirklich abwechslungsreiche, mit lasziven Komponenten versetzte Choreographie ein. Das Publikum war begeistert und forderte Zugaben.

 

 

 

 

Mit einem großen Dank an die Lehrerin Anke Stubig für das Unterhaltungsprogramm sowie die Schülerin Carina Kluß, welche die Organisation des gesamten Abends übernommen hatte, endete der diesjährige Ball der AbiturientInnen des Jahrgangs 2018.