Kanufahrt und mehr

Freiburg 2018

 

Die Jahrgangsfahrt der Eingangsklassen des Beruflichen Gymnasiums führte die FeldbergschülerInnen in die Nähe von Freiburg. Zahlreiche Aktivitäten standen auf dem Programm. Katharina und Fiona aus der Klasse 11 BG 1 von Tutor Dieter Bram haben die Klassenfahrt zusammengefasst. Nachfolgend ihre Berichte und Fotos sowie Stimmen der 11 BG 3:

 

Stimmen der TeilnehmerInnen aus der 11 BG 3:

 

Lina: “Es war eine schöne Kennlernfahrt. Man hat neue Freundschaften geschlossen. Es war zwar anstrengend, aber auch sehr schön.”

 

Anisa: “Eine schöne Klassenfahrt zum Kennenlernen. Ich hatte viel Spaß.”

 

Maurice: “Ich fand die Spiele gut, besonders das Seilklettern.”

 

Laura: “Es war eine neue Erfahrung und die Klassengemeinschaft hat sich auf jeden Fall verändert.”

 

Jonathan: “Ich fand die Klassenfahrt sehr schön, besonders das Floßfahren hat mir am meisten gefallen.”

 

Bericht von Katharina Martin (11 BG-1)

 

Teils verschlafen, teils motiviert stiegen die fünf Klassen unseres Jahrgangs morgens um acht Uhr in die Busse. Die Fahrt dauerte vier Stunden und alle waren froh, als wir die Jugendherberge erreichten.

 

Ehrlicherweise kannte sich die Klasse vor der Reise kaum. Daher war jeder von uns irgendwie nervös und aufgeregt zugleich. Vier Stunden mit dem Bus fahren machte das auch nicht gerade besser. In der Jugendherberge stand erst einmal die Zimmerverteilung an. Auf den Zimmern hatten wir dann ca. eine halbe Stunde Zeit, um uns einzurichten und natürlich auch um die Zimmer unserer Klassenkameraden zu erkunden. Danach ging es los in die Innenstadt von Freiburg.

 

Dort bekamen wir drei Stunden Zeit, um selbstständig die Stadt zu erkunden. Dies gab uns die Freiheit genau das zu machen, worauf wir Lust hatten. Wir konnten sowohl das sehenswerte Münster besichtigen als auch Eis essen oder in der Stadt shoppen. Die schöne Altstadt von Freiburg und der lebhafte Münsterplatz hat uns allen sehr gut gefallen.

 

An diesem Abend hatten wir die erste abendliche Sitzung mit unserem Klassenleiter, Herrn Bram. Er hat sich für uns ein Spiel ausgedacht, bei dem jeder ein Los mit dem Namen eines Klassenkameraden zieht und sich für diese Person dann ein Geschenk ausdenken muss. Da das Budget hierfür Null Euro betragen sollte, war bei dieser Aufgabe vor allem Kreativität gefragt und hat dem ein oder anderen doch etwas Kopfzerbrechen bereitet.

 

Am nächsten Morgen stand erstmal eine handwerkliche Aktivität an – Floß bauen. Unsere anfängliche Müdigkeit verflog schon bei dem ersten Treffen mit unseren Teamern Theresa und Lucas. Dank ihrer Hilfe gelang es uns trotz praller Hitze mit viel Teamwork und Ehrgeiz schlussendlich zwei Flöße zu bauen. Die anschließende Floßfahrt war sehr witzig, da umgehend eine heftige Wasserschlacht entbrannte. Alle genossen das kühlende Nass, kaum einer hatte Wechselklamotten dabei.

 

Der nächste Tag begann mit dem üblichen „Lunchboxen packen“. An diesem Tag waren Teamspiele dran. Diese bestanden aus einer Mischung von teils lustigen, teils aber auch anspruchsvollen Aufgaben, die wir nur gemeinsam als Klasse meistern konnten. Ich meine, wie sollte man es denn alleine schaffen ein volles Wasserglas auf einer Plastikplane zu transportieren? Dieser Tag endete mit einer 45-Minuten Challenge für die ganze Klasse, bei der zum erfolgreichen Bestehen jeder irgendwie mithelfen musste. Besonders herausfordernd war es, die verschiedenen Aufgaben effizient aufzuteilen, um gegen die Parallelklasse zu gewinnen. Dabei konnte jeder seine persönlichen Stärken einbringen, da die Challenges zum Teil aus Denksportaufgaben, aber auch aus sportlichen Herausforderungen, wie beispielsweise Handstand, bestanden. Oft waren wir von den unerwarteten Begabungen unserer Mitschüler positiv überrascht. Danach waren wir alle erschöpft, aber glücklich, und machten uns mit dem Bus auf den Heimweg.

 

 

Am letzten Tag unserer Kennenlernfahrt stand Seilbrückenbau und Bogenschießen auf dem Programm. Beim Seilbrückenbau teilten wir uns in Gruppen so auf, dass wir genau wussten, wie alles funktioniert und uns gegenseitig unterstützen konnten. Auch unsere beiden Teamer standen uns tatkräftig zur Seite und haben uns Lösungstipps gegeben. Nach dem Bau der Seilbrücke bekamen wir die Möglichkeit, über diese hinüberzuklettern, was zuerst angsteinflößend erschien, letztendlich aber doch sehr viel Spaß gemacht hat. Durch Bogenschießen als zweite Aktivität erwies sich der Tag als sehr abwechslungsreich und spannend.

 

 

Nach unserem letzten gemeinsamen Abendessen waren wir sehr gespannt auf unsere „Null- Euro-Geschenke“, welche wir uns für unsere zugeloste Person ausgedacht hatten. Wir waren alle über die Kreativität und den Einfallsreichtum unserer Mitschüler überrascht und haben uns über die Geschenke sehr gefreut.

 

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass wir unsere Klassenkameraden auf dieser Fahrt auf jeden Fall besser kennen gelernt haben. Natürlich gab es den ein oder anderen Konflikt oder Makel, aber letztendlich war das Ziel unserer Fahrt ja die Teamfähigkeit der Klasse zu stärken und gleichzeitig unsere Klassenkameraden besser kennen zu lernen.

 

 

Bericht von Fiona Täte (11 BG-1)

 

Unsere Reise begann am 20.08. um 8:30 Uhr. Der Treffpunkt war die Schule. Mit 3 Bussen haben wir uns auf den Weg in Richtung Freiburg gemacht, wo wir nach 3 Stunden Fahrt mit einer großzügigen Pause angekommen sind.

 

Als wir ankamen, waren wir alle müde, aber dennoch neugierig auf unsere Zimmer und die Umgebung. Nach einer kurzen Pause ging es in die Altstadt von Freiburg. Dort hatten wir ca. 3 Stunden Zeit, um die Umgebung zu erkunden. Ein Must-See war unter anderem das Münster. Dieses wurde zu diesem Zeitpunkt leider renoviert, aber dennoch hatten wir die Option das Innere zu bestaunen. Da dies nur einen Teil der Zeit einnahm, ist ein Großteil der Gruppe davor oder danach etwas Essen gegangen oder losgezogen, um sich in der Stadt umzusehen.

 

Am Abend, zurück in der Jugendherberge, haben wir uns nach dem Abendessen in unseren Klassen in verschiedenen Räumen versammelt. Dort sind wir die Pläne für die kommenden Tage durchgegangen. Im Anschluss daran galt es ein Los für unser „Wichtelspiel“ zu ziehen. Auf den Losen standen Namen der Mitschüler und es galt die Regel, der gezogenen Person bis zum vorletzten Tag ein Geschenk zu bereiten. Dieses Geschenk sollte jedoch zu dieser Person passen und durfte nicht gekauft werden. Nach der Besprechung zogen sich dann die meisten auf die Zimmer zurück, um für den nächsten Tag alles vorzubereiten.

 

Am nächsten Morgen stand nach einem leckeren Frühstück zunächst das Packen der Lunchpakete an. Dabei ging es zu Beginn ein wenig chaotisch zu, denn uns war teilweise unklar, wo was hingehörte. Das legte sich jedoch, sobald klar war, was eingepackt werden sollte.

 

Die Busfahrt zum Treffpunkt mit unseren 2 Teamern, Theresa und Lucas, verlief lebhaft. Es wurde gesungen und sich ausgetauscht über die vergangene Nacht. Am Anfang waren wir alle noch ziemlich müde, doch das legte sich während des Bauens des Floßes. Wir alle waren gespannt, ob das Floß halten und wenn ja, wie die Fahrt verlaufen würde. Als die Floßfahrt dann endlich begann, konnte man in den meisten Gesichtern ein Lächeln entdecken. Nach wenigen Minuten waren alle nass, auf Grund der Wasserschlacht mit den anderen Teams. Trotzdem hatten wir Spaß, denn aufgrund des warmen Wetters war das kalte Wasser eine willkommene Abkühlung. Der einzige Spaßdämpfer war der Abbau der Flöße in nasser Kleidung. Viele von uns hatten vergessen Wechselsachen mitzunehmen. Deswegen war jeder froh, bald wieder in der Jugendherberge zu sein, um duschen zu können.

 

Unser Programm für den nächsten Tag sah Teamspiele vor. Wir trafen uns mit den Teamern auf einer Wiese ca. 45 Busminuten von der Jugendherberge entfernt. Die Spiele sollten uns helfen die Klassengemeinschaft zu stärken und Vertrauen aufzubauen. Zu den Spielen gehörte unter anderem das Bauen von Türmen mithilfe einer bestimmten Anzahl an Ästen oder das Laufen auf Skiern mit mehreren Schülern oder aber das Balancieren eines Weinglases, gefüllt mit Wasser, mithilfe einer Plane.  Bei den meisten handelte es sich um ein lustiges Unterfangen und es wurde viel gelacht. Zum Abschluss stand dann eine 45-minütige Challenge an. Dabei sind 2 Klassen gegeneinander angetreten. Es gab die verschiedensten Aufgaben zu erfüllen. Allerdings hatten sie alle gemeinsam, dass man als Team agieren musste, um es in der vorgegebenen Zeit zu schaffen, alle Aufgaben zu erfüllen. Müde ging es dann zurück in die Jugendherberge.

 

 

Unseren letzten Tag verbrachten wir im anliegenden Waldstück der Herberge mit Seilbrückenbau und Bogenschießen. Wir begannen mit dem Seilbrückenbau. Dazu mussten wir erst einmal ein Stück laufen, um einen geeigneten Platz zu finden. Anschließend wurden uns die Basics erklärt, bevor es daran ging, selbst anzupacken. Mithilfe der Teamer gelang es uns 2 Bahnen zu spannen, auf denen wir dann selbst die Möglichkeit hatten, hin und wieder zurückzulaufen. Dabei kamen zwar auch immer wieder kleine Ausrutscher zustande, aber das gehört ja dazu und aufgrund der Sicherung war es kein Problem. Alles in allem war es ein Erfolgserlebnis. 

 

Das Bogenschießen war besonders interessant, denn jeder Schüler hatte seine Art und Weise mit Pfeil und Bogen auf die vorgegebenen Zielscheiben zu schießen. Es hat simpel begonnen. Wir sollten anfangen, ein Gefühl für unsere Kraft zu bekommen und uns zu konzentrieren. Mit der Zeit kamen die verschiedensten Aufgaben dazu. Es begann mit Luftballons, die an die Zielscheiben gepinnt wurden. Anschließend wurde dann ein Fuchs aus Styropor dazu gestellt. Wir hatten also jede Option, unser Können in dieser Hinsicht zu testen.

 

 

Da es sich um unseren letzten Tag handelte, beschlossen die Teamer zum Abschluss eine kleine Besprechung durchzuführen. Wir hatten die Möglichkeit Feedback zu geben und zu bekommen.  Dazu gehörte, dass wir besprochen haben, welche Veränderungen wir wahrgenommen haben und ob unsere Erwartungen erfüllt wurden.

 

Am Abend ging es an die Verteilung der gesammelten oder gebastelten Geschenke. Es wurde viel gelacht und es war interessant Geschenke zu vergeben und die Reaktion zu sehen, aber auch Geschenke zu bekommen. Alles in allem war es ein amüsanter Abend mit vielen schönen Zeichnungen und Assoziationen.

 

Unsere Rückreise startete am nächsten Morgen um 9 Uhr. In Oberursel angekommen waren wir dann doch alle froh, wieder zu Hause zu sein und Zeit zu haben, die ganzen neuen Eindrücke zu verarbeiten.

 

Abschließend kann ich sagen, dass die Klassenfahrt uns alle auf eine ganz besondere Art und Weise zusammengeschweißt hat. Wir hatten die Möglichkeit uns so kennenzulernen, wie es während der normalen Schulzeit nie möglich gewesen wäre. Natürlich gibt es immer die ein oder andere Meinungsverschiedenheit, aber die Kunst besteht schließlich darin, die Meinung der anderen zu respektieren.

 

Ich denke, ich kann für die Stufe sprechen, wenn ich sage, dass das Programm zwar hin und wieder anstrengend war, aber dennoch viel gelacht wurde und wir alle zusammen eine Menge Spaß hatten.